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Finanzierungsablauf

Schritt für Schritt zum Eigenheim

Finanzierungsablauf Foto: Fotolia

Bei der Immobilienfinanzierung ist der Finanzierungsplan der erste Schritt zum Eigenheim. Grundsätzlich besteht er aus den Gesamtkosten, die durch Eigenkapital und Fremdkapital gedeckt werden. Um unterschiedliche Tilgungsvarianten und Zinskonditionen bestmöglich zu wählen ist es sinnvoll, den Finanzierungsplan frühzeitig zu erstellen. Der Finanzierungsplan dient als Übersicht der monatlichen finanziellen Belastung und zeigt die Gesamtaufwendungen bestehend aus dem Kaufpreis oder den Kosten für den Bau der Immobilie, sowie einigen Nebenkosten auf.

Am Anfang sollte festgelegt werden, wie viel Eigenkapital für das Projekt zur Verfügung steht. Die Eigenmittel sollten möglichst leicht verfügbar sein. Ein hoher Eigenkapitalanteil an der Finanzierung bedeutet weniger Fremdkapital für das Vorhaben und dadurch die Möglichkeit, einen höheren Tilgungssatz zu vereinbaren. Viele Banken verlangen ohnehin einen hohen Eigenkapitalanteil von meist 20 %. Die benötigten Fremdmittel können durch einen Bankkredit oder zum Teil durch staatliche Förderungen aufgebracht werden. Welches Finanzierungsmodell gewählt wird hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wichtig ist es jedoch vor Vertragsabschluss diverse Angebote einzuholen um die besten Konditionen zu erhalten. Nachdem festgestellt wurde wie viel Geld für das Eigenheim aus der eigenen Tasche bezahlt wird, sollten die Einkünfte den monatlichen Ausgaben gegenüber gestellt werden, um die maximale Kreditrate zu ermitteln. Ist die Kreditrate ermittelt, kann die Gesamtsumme des Kredits über die aktuellen Darlehenszinsen und die gewählte Tilgung festgelegt werden. Anschließend wird anhand der gewählten Kreditsumme ein Kauflimit gesetzt. Dabei ist darauf zu achten, dass zusätzlich zum Kaufpreis weitere Nebenkosten mit berücksichtigt werden müssen. Eine Besichtigung der Immobilie ist in jedem Fall notwendig, um zum einen Mängel festzustellen und zum anderen mögliche Renovierungskosten abzuschätzen und diese im Finanzierungsplan mit zu berücksichtigen. Nachdem die Finanzierungsangebote eingeholt und verglichen wurden, sollten sie unbedingt staatliche Fördermittel überprüfen.

Sobald sie die Finanzierungsbestätigung ihrer Bank in den Händen halten, können sie den Termin beim Notar vereinbaren, um den Kauf abzuschließen. Nach Unterzeichnung des Darlehensvertrags erfolgt der Eintrag der Grundschuld bei der Bank. Der Kaufpreis sowie die Nebenkosten wozu sowohl Grunderwerbssteuer als auch Notar- und Maklergebühren gehören, können beglichen werden sobald der Kredit ausgezahlt wird.

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