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Offenburg: Am alten Güterbahnhof entstehen insgesamt 46 Reihenhäuser

Bauanträge sollen noch dieses Jahr eingereicht werden

Offenburg: Am alten Güterbahnhof entstehen insgesamt 46 Reihenhäuser Foto: Fotolia

Das Areal am Güterbahnhof wurde Ende 2014 vom Kehler Architekt Jürgen Grossmann aufgekauft. Seit kurzem liegen die ersten konkreten Pläne vor. Auf dem Gebiet zwischen Maria-und-Georg-Dietrich-Straße und Okenstraße sollen insgesamt 46 Reihenhäuser, die für mehr als 100 Bewohner Platz bieten sollen, errichtet werden. Zudem sollen in dem Wohnquartier auf der 88.000 Quadratmeter großen Fläche, auf der zurzeit teilweise Kleingärtenanlagen vorhanden sind einige Grünflächen entstehen, um den Einwohnern eine höhere Aufenthaltsqualität zu bieten und das Wohlbefinden durch die grüne Umgebung zu steigern. Die Besitzer der Kleingärtenanlage sollen Ausgleichsflächen zur Verfügung gestellt bekommen oder ausbezahlt werden. Auch die Fassaden der Häuser sollen sich später durch passende Farben dem Umland anpassen. Die Dächer von Garagen und Carports dürften laut Grossmann ebenfalls begrünt werden um dem nachhaltigen Konzept des Wohnquartiers gerecht zu werden.  Auf dem ehemaligen Güterbahnhof sollen Anfang 2017 die Bauarbeiten anfangen. Das Investitionsvolumen des Investors liegt bei 12. Mio. Euro. Die modernen Reihenhäuser im Zentrum der Stadt sollen bezahlbaren Wohnraum schaffen und sind daher vor allem für junge Familien attraktiv. Seitens der regierenden Politiker war das Projekt von Anfang an willkommen. Im Osten des Areals soll auf der Maria-und-Georg-Dietrich-Straße ein großes Büro- und Geschäftshaus mit zusätzlichen Wohneinheiten entstehen. Der Gebäudekomplex soll Platz für Büros sowie Einzelhandelsgeschäfte bieten. Möglich wäre auch ein Ärztehaus mit diversen Praxen. Für das Dachgeschoss sind großzügige Wohnungen mit Dachterrassen geplant. Das entlang der Bahntrasse gebaute Gebäude soll zudem Fenster und Balkone in Richtung des Wohnquartiers haben und dieses somit vor Lärmbelastung der Bahn schützen. Ein ausführliches Schallschutzkonzept soll während der Planungsphase erstellt werden und vor Beginn der Bauarbeiten Anfang 2017 vorliegen.

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